Der US-amerikanische Präsident Trump und Lobotomie Sascha


Lobotomie Sascha Bilderquelle.

Lobotomie Sascha kann in Trumps Handeln keinen klaren politischen Gedanken erkennen:

In den USA regiert nicht der Präsident, sondern der Irrwitz. Eine Kolumne von Sascha Lobo
Donald Trump hat seit seinem Amtsantritt 2025 keinen einzigen kohärenten, klaren, politischen Gedanken geäußert. Darüber müssen wir offen reden und schreiben, auch wenn es uns zutiefst verstört.
Der Spiegel. 

Das geht mir mit Lobotomie-Sascha ähnlich, von dem ich noch nie einen klaren Gedanken gelesen habe.  Man mag von Trump halten, was man will. Klar, der ist nicht inspirierend, das ist ein Kleingeist, rachsüchtig, nachtragend, egozentrisch, narzisstisch, sprunghaft und vermischt Amt und eigenes Profitstreben. Doch ist es doch Wahnsinn, so hat es doch Methode.

Er hat in Venezuela den amtierenden Präsidenten entfernt, zumindest die Person, die am Ruder saß, denn gewählt war angeblich ein anderer.

Man kann von Trump halten, was man will, aber das war ein genialer Schachzug:

1. Von Epstein redet keiner mehr, zumindest zeitweise war die Epstein-Thematik weg. 

2. Venezuela hat bei weitem die weltgrößten Ölreserven und viele Mineralien. Diese hat sich die USA jetzt gesichert.

3. Wenn aus Venezuela wieder ordentlich Öl fließt, ist das nicht gut für die russischen Finanzen, Russland wird finanziell geschwächt.

4. China hat angeblich bis zu 100 Milliarden in Venezuela investiert. Die könnten weg sein.

5. China und Russland haben militärisch mit Venezuela kooperiert. Risiko einer Militärbasis in Venezuela. Trump hat den Hammer fallen lassen, das ist Geschichte.

6. Auch den Drogenkartellen dürfte klar sein, dass jetzt ein anderer Wind weht.

7. Er stellt Kanada unter Druck, weil er jetzt Schweröl aus Venezuela beziehen kann.

8. Er stellt Kuba unter Druck, weil die jetzt kein Öl mehr aus Venezuela bekommen.

Und wie hat der Kriegsminister wörtlich gesagt? Manduro hat rumgefickt und fand heraus. Fuck around, find out. FAFO….

 

Trump hat hier 8 Fliegen mit einer Klappe geschlagen.  Dieses Bild verdeutlicht es sehr gut. Trump hat genau an der kritischen Stelle reingeschlagen.


Abhängigkeit

 

Beim Panamakanal hat er die Chinesen rausgekegelt. Die sollten verkaufen, das wollten sie nicht. Sie wurden daraufhin von Panama entschädigungslos enteignet. Bei seinen Grönlandspinnereien hat er zurückgesteckt, bekommt jetzt aber immerhin Militärbasen auf Grönland Kaufen wollten die USA Grönland schon lange, z.B. nach dem 2. Weltkrieg. Außerdem hat die USA die Europäer mehrmals aufgefordert, endlich mehr in die Rüstung zu investieren. Auch das machen sie jetzt.

Zurück zu Punkt 6: Auch den Drogenkartellen dürfte klar sein, dass jetzt ein anderer Wind weht.

Die Fentanyl-Epidemie ist am Abflauen, der Fentanyl-Gehalt im damit verschnittenen Kokain sinkt, das führt zu weniger Drogentoten. Das hat sicher weniger mit Venezuela zu tun.  Meine Theorie: Die USA haben den Nachschub für die Precursors, die Rohstoffe zur Fentanylproduktion, gedrosselt. Die werden gemerkt haben, dass jetzt ein neuer Sheriff in der Stadt ist, und wollten Ärger vermeiden.

 

Die Mordrate sinkt in den USA. Meine Theorie: Weil über 2,5 Millionen illegale Einwanderer weg sind, bekommen die Schwarzen jetzt wieder die Low-Level-Jobs. Und bei der Mordrate reden wir natürlich in erster Linie von der schwarzen Bevölkerung, denn ohne Schwarze und Latinos wäre die Mordrate auch auf EU-Niveau.

 

Ich wäre vorsichtig, Trump als Spinner hinzustellen.  Und wie gesagt, von Lobotomie Sascha habe ich noch nie einen klaren Gedanken gelesen.