Dummschwätzer und Mobilitätsforscher Andreas Knie


Bild CC BY-SA 4.0 by Chrischerf

 

An Vorschlägen, was dem entgegenzusetzen sei, mangelt es nicht. Umgesetzt wird davon aber kaum etwas. Ein Strafermittler aus Berlin schlug etwa vor, dass Unter-25-Jährige keine hochmotorisierten Fahrzeuge mehr mieten dürfen sollen. Von Verkehrspsychologen kommt die Forderung, dass es Pflichttheoriestunden in der Fahrschule geben müsse, die zu Gefahren von Autorennen aufklären. Eine recht radikale Idee ist die des Mobilitätsforschers Andreas Knie, dass junge Männer erst ab 26 den Führerschein machen dürfen. Quelle.

 

Ein schöner faschistoider Vorschlag von Andreas Knie. Auch schön, dass sich sein Vorschlag nur auf Männer bezieht. Wobei man oft in Videos sieht, dass gerade Frauen Entfernungen und Geschwindigkeiten viel schlechter einschätzen können. Opa Andreas Knie ist auch schon über 60. Warum nicht Autofahren für Männer über 60 verbieten? Da lassen die Reaktionen nach in dem Alter.

Seine “Forschungen” wie Canzler, Weert/Knie, Andreas (2024): “Automobilität nach der Pandemie und angesichts multipler Krisen“. In: Soziologie und Nachhaltigkeit – Beiträge zur sozial-ökologischen Transformationsforschung, Sonderband 3 passen sehr gut in die heutige Zeit, in der es nicht mehr um fachliche Qualifikationen geht, sondern nur noch um Geschwurbel. Quality is a myth. 

Ich selbst habe in der Stadt nie ein Auto besessen. Für was auch? Wenn man ausgeht, darf man nichts trinken. Außerdem ist der Unterhalt teuer, da ist ein Taxi die bessere Lösung. Für das Einkaufen wäre ein Auto vielleicht interessant, aber bei einem Single Haushalt nicht wirklich ein Problem. Mittlerweile gibt es auch in vielen Stätten ein Autoabo. So eine Art Mietwagen per App.
Was seine Idee aber gar nicht berücksichtigt: Was ist mit den Leuten, die auf dem Land wohnen? Da brechen seine faschistoiden Wolkenkuckucksheime in sich zusammen. Ein völliger Schuss ins Knie. Pun intented.  Aber vermutlich hat er das er nicht ernst gemeint. Wenn man es halt schon fachlich nicht in die Medien schafft, dann immerhin mit dummen, provokanten Vorschlägen.