Einer neuen Studie zufolge spielen gut 20 Prozent der Bürger in Deutschland mit dem Gedanken, das Land zu verlassen. Besonders hoch ist der Anteil bei Eingewanderten und ihren Nachkommen. Jeder Fünfte in Deutschland erwägt einer Umfrage zufolge, das Land zu verlassen. Insgesamt geben dies 21 Prozent an, bei Deutschen ohne Migrationsgeschichte 17 Prozent. Bei Menschen, die selbst eingewandert sind, sind es mit 34 Prozent doppelt so viele, bei ihren Nachkommen sogar 37 Prozent. Dies geht aus einer Kurzstudie des Deutschen Zentrums für Integrations- und Migrationsforschung (Dezim) hervor. Quelle
Interessant auch der Artikel von Vera Lengsfeld, wo Sie ein Buch bespricht und aufzeigt, wie sich Zerfallserscheinungen in der DDR mit den heutigen auf frappierende Art und Weise aehneln.
Die Zustände, die in der DDR herrschten, holen uns mit wachsender Geschwindigkeit ein. Natürlich modifiziert, verfeinert, einer offenen Gesellschaft, die von Politik und Medien dekonstruiert wird, angepasst.
Wer das nicht glauben will, lese das Buch von Peter Niebergall „Wir wollten weg“. Heute wird, wie damals, heftig diskutiert, ob man weggehen solle aus diesem Land, oder nicht. Aber wohin? Der Westen ist ist vom Virus der Zersetzung der offenen Gesellschaft befallen und uns zum Teil auf diesem Weg voraus – wie Groß Britannien. Die DDR-Insassen (Joachim Gauck) hatten als Alternative den scheinbar goldenen Westen. Der taugt heute nicht mehr als Fluchtort, denn es hat sich bereits in der Welt herumgesprochen, welche Zustände hier mittlerweile herrschen. Vera Lengsfeld.
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