Plattformregulierung: Breites Bündnis fordert stärkere Kontrolle sozialer Medien

Über 75 Organisationen fordern eine schärfere Regulierung von Social Media. Das Bündnis will die neue Regierung zum Handeln bewegen. Vor allem die Macht von X-Chef Musk bereitet große Sorgen. Die Allianz aus Vertretern der Zivilgesellschaft, Kirchen, Gewerkschaften, Verbraucherschutz und Digitalwirtschaft fordert in einem Offenen Brief, dass eine “Kontrolle von Online-Plattformen und eine gemeinwohlorientierte Digitalisierung” auf die Agenda der derzeit laufenden Sondierungsgespräche zwischen CDU/CSU und SPD gesetzt werden soll. Quelle

 

Die rasante Einführung von generativer KI beschleunigt diesen Prozess: Nutzende haben kaum noch Anlass, Webseiten einer Originalquelle zu besuchen, weil KI-gestützte Suchmaschinen die Inhalte zusammenfassen – auf Basis intransparenter technischer Prozesse, die den Tenor oder Aussagen verändern, oft unter vielfachem Urheberrechtsbruch.

Diese KI-Dienste sind dazu angetan, die Vormachtstellung der Plattformkonzerne zu zementieren und journalistische Medien weiter zu marginalisieren, bevor sie aussterben.

Das freie Internet wird abgeschafft – es wurde von den Big-Tech-Monopolen übernommen. Die wachsende Dominanz der Plattformkonzerne für Information und Austausch führt zu einer Konzentration von Meinungsmacht, die unsere Demokratie gefährdet.

Save social

 

Da sind zwei Dinge im Gange. Erstens haben die etablierten Medien Angst, dass Ihnen die Pfründe davon schwimmen, andererseits haben Politiker Angst, die Kontrolle über die Meinungshoheit zu verlieren. Meinungsfreiheit ist in Deutschland völlig unbekannt, wie von Vice President Vance in München angemahnt.

Prof. Peter Kruse hat schon vor vielen Jahren vorausgesehen, dass solche sozialen Netzwerke dazu neigen, sich aufzuschaukeln:

Und bist Du nicht willig, so brauche ich … Geduld.

Solche Hystereseerscheinungen kann kein Apparatschik gebrauchen.